Die Geschichte des Floating


In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Floating-Tank von dem Arzt, Psychoanalytiker und Neurophysiologen Dr. John C. Lilly in Kalifornien entwickelt. Lilly erforschte mit Hilfe des Floating-Tanks die Reaktion des menschlichen Gehirns auf Reizentzug. Die hierbei entdeckten positiven Nebenwirkungen der fehlenden Schwerkraft (körperliche Entspannung) und des Reizentzuges (mentale Entspannung, gesteigerte Kommunikation der Hirnhälften) erschlossen die heutige Wellness-Nutzung des Floating-Tanks. Musiker und Künstler wie John Lennon, Jack Nicholson und Hunter S. Thompson waren die ersten, die sich dieses Potential zu Nutze machten. Es folgten zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche die gesundheitsfördernde Wirkung des Floatens belegten. Insbesondere bei der Reduktion von Stress, der Bekämpfung von Schmerzen sowie bei der Entwöhnung von Süchten hatte das Bad im Salzwassertank einen nachweislich positiven Einfluss. Untersucht wurde Floaten auch im Zusammenhang mit dem so genannten "Superlearning", sowie im Leistungssport.

 

Leider wurde der Floating-Tank trotz der positiven Ergebnisse dieser Studien in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts durch eine zunehmende Popularität in der Hippie und Dropoutszene diskreditiert. Zudem waren Wellness und Fitness noch kein großes Thema.

 

Erst in den letzten Jahren konnte sich Floaten vor allem in Englands und Spaniens Metropolen etablieren. Frankfurt und andere deutsche Städte sind dem gefolgt. Neben Künstlern und Kreativen nutzen zunehmend auch gestresste Angestellte diese Wellness-Entspannungsmethode.

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